Kreativste Werbefilmproduktionen: Markenfilm erobert Pole Position zurück

Donnerstag, 16. August 2012
Führungstrio der Nummer 1: Johannes Bittel, Oliver Hack und Florian Beisert (v.l.)
Führungstrio der Nummer 1: Johannes Bittel, Oliver Hack und Florian Beisert (v.l.)


Deutschlands umsatzstärkste Werbefilmproduktion Markenfilm hat es geschafft, auch im Ranking der kreativsten Bewegtbilddienstleister wieder an die Spitze zu gelangen. Im vergangenen Jahr war das Erfolgsabonnement der Gruppe ein wenig getrübt worden, damals katapultierte sich Stink auf Platz 1 (HORIZONT 31/2011). Interessant an der aktuellen Markenfilmbilanz ist vor allem der gute Lauf von Markenfilm Crossing.

Die 10 kreativsten Filmproduktionen Deutschlands

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Der Tochterfirma mit dem Spezialgebiet Digitales und Interaktives Bewegtbild verdankt die Firma einen Großteil ihrer Kreativpunkte. Besonders Award-trächtig waren die Mercedes-Benz-Arbeiten „The invisible drive" (mit Jung von Matt) und „Key to Viano" (mit Lukas Lindemann Rosinski). Unter den klassischen Commercials stechen wie in den Vorjahren die Hornbach-Filme von Heimat hervor, allen voran der Spot "Jede Veränderung braucht einen Anfang". Er beschwert der verantwortlichen Produktionsfirmen Trigger Happy einen fulminanten Einstieg ins Ranking von Null auf Platz 2. Den dritten Platz sichert sich Radical Media - Zugpferd ist hier ebenfalls ein Hornbach-Spot: "Faces".

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Mehr zu den Herausforderungen im deutschen Werbefilmmarkt sowie das Chart mit den Top 20 der kreativsten Produktionen finden Sie in der HORIZONT-Ausgabe 33/2012 vom 16. August.

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Wie sehr sich die Aufgaben im Bewegtbildbereich derzeit verändern, zeigt der Einstieg von Acne in die Top 5 (Platz 4 gemeinsam mit dem weiteren Neueinsteiger Bakery Films). Die Stockholmer Firma mit Dependance in Berlin sieht sich selbst gar nicht als Filmproduktion, sondern als Digitaldienstleister - im Ranking taucht sie aufgrund ihrer Bewegtbildleistung für das Projekt „Im Angesicht des Marathons" für Adidas auf. Seit 2011 berücksichtigt HORIZONT nicht mehr nur die reinen Filmkategorien der Award Shows, sondern trägt auch der steigenden interaktiven, integrierten und digitalen Aktivitäten der Werbefilmproduktionen Rechnung. jf

Die Award-trächtigsten Spots sowie Hinweise zu Ranking-Methodik und zur Bewertung einzelner Wettbewerbe auf den folgenden Seiten.







Methodik: Bei den reinen Filmwettbewerben Die Klappe, Spotlight und Deutscher Werbefilmpreis fließen alle Kategorien ins Ranking ein. Bei disziplinübergreifenden Wettbewerben wie Cannes Lions, ADC, Clio etc. zählen gewonnene Preise in den Bewegtbild- und entsprechenden Craft-Kategorien. In anderen Sparten wie Integrierte Kommunikation oder Digital werden die Preise berücksichtigt, bei denen deutlich zu erkennen ist, dass eine kreative Bewegtbildleistung zugrunde liegt und die Filmproduktion in den Credits der Veranstalter geführt wird.

Wettbewerbe: Die berücksichtigten Wettbewerbe beziehen sich auf die Award Saison 2011/12, die mit den Cannes Lions 2011 begann. Gewertet wurden demnach: Cannes Lions 2011 (Bewertungsfaktor 10), ADC 2012, D&AD Awards 2012 (jeweils 8), Clio 2012, One Show 2012, Eurobest 2011, LIAA 2011 (je 6), ADC New York 2012, ADC of Europe 2011, Die Klappe 2012, Spotlight 2012, Deutscher Werbefilmpreis 2011 (je 4), Cresta 2011, Econ Jahrbuch der Werbung 2011, Epica 2011, Golden Award of Montreux 2012, New York Festivals International Advertising Awards 2012 (je 2).
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