Kommunikationsverband.de wird radikal umgebaut

Freitag, 09. Juni 2000

Mit Hilfe des Internet will sich der Berufsverband der Kommunikationswirtschaft zum „Brainpool der Branche“ entwickeln. Den dafür notwendigen „organisatorischen Quantensprung“ hat Präsidiumssprecher Jochen Pläcking (DDB Needham Worldwide, Düsseldorf) jetzt angekündigt. Als Auftakt zur Verschlankung des Verbands wird die Administration für die rund 3000 Mitglieder zum 1. Juli einem externen Rechenzentrum übertragen. Für den Arbeitsschwerpunkt „Awards und Veranstaltungen“ will sich der Verband externe Partner an Bord holen. Die umfassende Neuorganisation des 1953 als BDW (Bund Deutscher Werbeberater und Werbeleiter) gegründeten Berufsverbands soll nicht zuletzt die Finanzsituation des Verbandes „nachhaltig verbessern“, um die Zukunft des Verbandes zu sichern, stellt Pläcking klar. Dazu gehört auch, dass die Bundesgeschäftsstelle drastisch schrumpfen wird: Werner Dierker, Gudrun Reiff und Anja Gregorg müssen sich neue Wirkungskreise suchen. Für das im Herbst zu wählende Präsidium sieht Pläcking, der erneut für das Sprecheramt kandidieren wird, im Sinne eines schlanken Verbands weniger Mitglieder vor.
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