Kommunikationsverband will Trendwende sehen

Montag, 13. Oktober 2003

Zu einer positiven Konjunktureinschätzung kommt der Kommunikationsverband nach einer Befragung seiner rund 2000 Mitglieder. Von ihnen wollte der Berufsverband wissen, wie sie die derzeitige Situation der Branche beurteilen und wie sie die Entwicklung bis Juli 2004 einschätzen. Tatsächlich wird die aktuelle Lage zum Erhebungszeitpunkt Ende September 2003 mit der Durchschnittsnote von 3,87 (Schulnotensystem 1 bis 6) insgesamt relativ schlecht beurteilt, räumt der Verband ein. Die Noten-Verbesserung in der Beurteilung bis einschließlich Juli 2004 in der Größenordnung von 0,74 auf die mittelmäßige Durchschnittsnote 3,13 stimmt den Verband fast schon euphorisch: "Die Trendwende für die Kommunikationswirtschaft ist nicht nur in Sicht, sie ist bereits da". Skeptischer wird dagegen wieder die Situation der Werbeagenturen beurteilt. Während es dafür nur eine 4,07 von den Mitgliedern gab, schnitten Öffentlichkeitsarbeit und Verkaufsförderung mit Werten um 3,3 deutlich besser ab. Beim Blick auf die unmittelbare Zukunft wird die Situation der Werbebranche mit 3,25, die der anderen Bereiche aber schon mit 2,9 eingestuft. si
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