Kommunikationsverband und Commclubs Bayern nähern sich an / Geschäftsführerin Stinnes steigt aus

Mittwoch, 07. März 2012
Katharina Stinnes verlässt den Kommunikationsverband im Sommer
Katharina Stinnes verlässt den Kommunikationsverband im Sommer

Der Kommunikationsverband und die Commclubs Bayern rücken wieder enger zusammen. Wie die Berufsverbände in einem gemeinsamen Schreiben mitteilen, wurden die jeweiligen Vorstände beauftragt, Gespräche über eine strategische Kooperation aufzunehmen. Wie weit diese gehen soll, ist noch offen. Perspektivisch ist aber wohl auch eine Fusion denkbar. Die Commclubs Bayern (früher Kommunikationsverband Bayern) hatten sich Ende 1996 im Streit vom Bundesverband losgesagt und eine eigene Berufsvertretung etabliert. Inzwischen scheinen die Differenzen, nicht zuletzt über finanzielle Themen, beigelegt. "Hintergrund der Initaitive sind erfolgreiche Verhandlungen über Altlasten, die einvernehmlich geregelt wurden", teilen die beiden Verbände mit.

Synergien sehen die Verantwortlichen unter anderem im Bereich Kreativwettbewerbe. Der Kommunikationsverband veranstaltet unter anderem den Bewegtbild-Award "Die Klappe" und den B-to-B-Preis "BoB". Die Commclubs Bayern richten Wettbewerbe wie "Die Anzeige" und "Das Plakat" aus.

Ebenfalls gesprochen werden soll über eine Kooperation beziehungswiese Neuaufstellung von Geschäftsstellen und Verbandsstrukturen. In diesem Zusammenhang sei auch der Schritt von Katharina Stinnes, Geschäftsführerin des Kommunikationsverbands, zu sehen, "für das Amt in der momentanen Form ab Sommer 2012 nicht weiter zur Verfügung zu stehen", heißt es in dem Schreiben der Verbandschefs Klaus Flettner (Kommunikationsverband) und Christian Hirsch (Commclubs Bayern).

Ob es diesen Zusammenhang tatsächlich gibt, ist unklar. Stinnes selbst will sich nicht zu den Hintergründen für ihren Ausstieg äußern. Sie teilt aber mit, dass ihr Entschluss schon länger feststehe und sie bereits im Januar gekündigt habe - vor den ersten Kooperationsgesprächen der Verbände.

Bis zur Jahresmitte sollen beschlussfähige Vorlagen für dann einzuberufende Mitgliederversammlungen erarbeitet werden. Zu klären sind unter anderem Details wie satzungsrechtliche Fragen, Finanzierungsmodelle und Ausstattungsmodalitäten. mam      
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