Kommunikationsverband: Klaus Flettner fordert Schulterschluss der Verbände

Freitag, 26. Februar 2010
Klaus Flettner, Präsident des Kommunikationsverbands
Klaus Flettner, Präsident des Kommunikationsverbands

Kurz vor der Bundesversammlung des Kommunikationsverbands am morgigen Samstag geht Präsident Klaus Flettner in die Offensive. Im Interview mit HORIZONT fordert der Chef der Frankfurter Agenturen Change und KFP einen Schulterschluss der Branchen-Interessenvertretungen. "Ein einzelner Verband wird die Herausforderungen der Zukunft sicher nicht bewältigen können. Deswegen bin ich ein klarer Befürworter von Zusammenschlüssen in der Verbandslandschaft und würde das speziell für unsere Branche extrem begrüßen", sagt Flettner. Gleichzeitig räumt er ein, dass die Umsetzung schwierig werden dürfte. "Das ist sicher kein leichtes Vorhaben und hängt nicht zuletzt von den Egos der Akteure ab. Aber früher oder später wird es zum Schulterschluss kommen müssen", so Flettner.

Klaus Flettner: Ich will nichts beschönigen. Wir müssen sichtbarer werden.“
Sein eigener Verband war in der Debatte über die Zukunft der Kommunikationsbranche zuletzt kaum sichtbar. Das räumt sogar der Präsident ein: "Ich will nichts beschönigen. Wir müssen sichtbarer werden." Gleichzeitig verweist er auf die Aktivitäten des Verbands rund um das Thema Business-to-Business-Kommunikation und kündigt weitere Aktivitäten in diesem Bereich an. So arbeite man derzeit zusammen mit einer Hochschule und der Industrieseite an einem Qualitätssiegel für Agenturleistungen in diesem Segment.

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Das komplette Interview lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 8/2010 vom 25. Februar.

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Der Kommunikationsverband ist die Berufsvereinigung der Kommunikationswirtschaft und vertritt derzeit rund 800 aktive (inklusive der nicht aktiven: 1000) Mitglieder aus Agenturen werbungtreibenden Unternehmen und Medien. Erklärtes Ziel für das letzte Amtsjahr der Präsidentschaft von Flettner ist es, noch mehr Vertreter der Industrieseite für den Verband zu gewinnen. mam
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