Kit Kat und die Kunst der Schokoladenmalerei

Freitag, 12. April 2013
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Wie schafft man aus Süßigkeiten Kunst? Vorbilder gibt es bereits und die können durchaus auch sozialkritisch motiviert sein. Erwähnt seien an dieser Stelle Skittles und M&M's. Ein aktuelles Beispiel kommt jetzt von Kit Kat in Australien. Von diesem dürften nicht nur Fans der limitierten Edition aus weißer Schokolade begeistert sein. Es hatte einige Liebhaber gefunden: Das Produkt von Kit Kat aus weißer Milchschokolade wird sich jetzt allerdings aus dem Handel verabschieden. Doch wie erhält man ein Produkt für die Ewigkeit? Wie behält man sie in liebevoller Erinnerung? Die Marke des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé hat sich zusammen mit ihrer Kreativagentur JWT in Sydney eine feine Aktion unter dem Motto "The Final Fifty" ausgedacht. Alles, was der beauftragte Illustrator Mike Watts dafür brauchte, waren 50 der Pausenriegel, die gleiche Anzahl an knallroten Leinwänden, ein Pinsel, einen kleinen Spachtel und ein Mörser.

Im nächsten Schritt hat Watts die weiße Schokolade von den Waffelriegeln getrennt, zusammengestampft und zu einer milchigen Farbe eingeschmolzen. Anschließend schuf er mit zum Teil filigranen Pinselstrichen 50 Kunstwerke, die alle auf Facebook bewundert werden können.

Was mit den Bildern passieren soll, ist nicht bekannt. Nur eines sollte man beachten, wenn man eines der Motive ergattern sollte: Ein schattiges Plätzchen an der Wohnzimmerwand wäre durchaus sinnvoll.

Dass die Nestlé-Marke durchaus Sinn für filigrane Kunst hat, hat sie bereits vor einem Jahr bewiesen. Unter dem Motto "Break Time Friday" versüßte sie Online-Usern zusammen mit dem italienischen JWT-Standort die Zeit bis zum Wochenende: Über eine Facebook-App konnten Nutzer ein Foto von sich hochladen, das anschließend von Porträtzeichnern mit einem breiten Grinsen versehen nachgezeichnet wurde. Das Portrait konnte der User dann mit seinen Freunden auf Facebook oder Twitter teilen. jm
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