Kids am Rande des Burnouts: Ogilvy und Jako-o bekämpfen die "Überförderung"

Montag, 08. Oktober 2012
Auch Anzeigen gehören zum Mediamix
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Kinder haben es heutzutage nicht wirklich leicht. Wegen des um sich greifenden elterlichen Übereifers sind die Nachmittage vieler Kids so eng getaktet wie niemals zuvor. Da bleibt häufig nicht einmal ein "Timeslot" zum Spielen übrig. Auf diese Überförderung von Kindern machen nun erneut der Kindermode- und Spielwarenhändler Jako-o und Ogilvy & Mather aufmerksam.
Nach dem Launch der ersten großen Werbekampagne von Jako-o Mitte September gehen die im nordbayerischen Bad Rodach ansässige Marke der Haba-Firmengruppe und ihre Kreativagentur Ogilvy & Mather jetzt in die zweite Runde. Im Mittelpunkt stehen zwei TV-Spots, von denen einer ab dieser Woche und der zweite ab kommender Woche in zielgruppenspezifischen TV-Umfeldern anläuft.

Während der Mitte September gestartete, schwarz-weiße Auftaktspot die Problematik noch eher allgemein aufgriff, gehen die neuen Commercials stärker ins Detail. In dem von Jo! Schmid unter der Regie von Martin Schmid produzierten "Termine"-Spot etwa machen die Zuschauer die Bekanntschaft mit einem bedauernswerten Mädchen, das keine Zeit für ihre Freundin hat, da jeder Nachmittag bereits für Klavier, Ballett, Yoga, Englisch oder Logophädie verplant ist. Die Schlussfolgerung, die Jako-o und Ogilvy am Ende des Spots ziehen, ist freilich dieselbe wie beim Auftaktspot: "Lasst Kinder einfach Kinder sein", fordert das Unternehmen am Ende des Spots - und zeigt quietschfidele Jungen und Mädchen, die einfach mal ihre Freizeit genießen und - natürlich mit Jako-o-Spielzeug - einen Heidenspaß haben.

Die TV-Spots werden flankiert von Anzeigenschaltungen. Die Printmotive, die von der Schwedin Susanne Waltsröm fotografiert wurden, werden in Familien- und Elterntiteln geschaltet (Media: Mindshare, Frankfurt). mas
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