Keine Übernahme: Commarco zieht sich aus Verhandlungen um S&J zurück

Dienstag, 08. Dezember 2009
Christian Tiedemann bricht die Gespräche mit S&J ab
Christian Tiedemann bricht die Gespräche mit S&J ab

Für die angeschlagene Agentur Springer & Jacoby wird die Luft immer dünner. Nun hat sich mit der Scholz & Friends Muttergesellschaft Commarco auch der letzte bekannt gewordene Interessent gegen eine Übernahme der Agentur entschieden. Das teilt die Holding via Presseerklärung mit.  "Nach einer umfassenden und detaillierten Due-Dilligence-Prüfung wurde beschlossen, die Verhandlungen abzubrechen. Grund dafür sind unterschiedliche Auffassungen über die finanziellen Konditionen", heißt es in der Mitteilung. Bei Commarco war Co-Chef Christian Tiedemann für die Verhandlungen zuständig. "Ich bin überzeugt, dass ein neues Springer & Jacoby als unabhängige Marke unter dem Dach von Commarco eine positive Entwicklung vollzogen hätte. Zum Schluss gab es jedoch keine Übereinkunft bei der Bewertung der Transaktion", sagt Tiedemann.

  Offen ist nun, wie es bei Springer & Jacoby weitergeht. Beobachter gehen davon aus, dass die Agentur dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, um weitermachen zu können. mam 
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