Keine Kooperation zwischen GWA und Verlagsgruppe Handelsblatt bei Studie

Mittwoch, 14. Juni 2006

Die geplante Neuauflage der Studie "Agentur-Images" aus der Verlagsgruppe Handelsblatt sorgt schon vor ihrem Erscheinen für Gesprächsstoff. Der geplante Gedankenaustausch zwischen dem Gesamtverband kommunikationsagenturen GWA und dem Düsseldorfer Verlagshaus kommt nicht zustande. Dies teilt der Verband in einer Presseinformation mit, in der er die Absage der Holtzbrinck-Tochter bedauert. Gleichzeitig nimmt der GWA die Absage zum Anlass, sich schon jetzt von der Ergebnissen der Studie zu distanzieren. Die Untersuchung wird derzeit vorbereitet und soll demnächst ins Feld gehen. Grund für das Scheitern der angedachten Kooperation ist offenbar, dass es nicht zu einem Gespräch zwischen den Studien-Machern und GWA-Präsident Holger Jung gekommen ist. Der Verband hatte stattdessen den AG.MA-Vorsitzenden Hans Georg Stolz als Ansrechpartner angeboten. Der Umgang mit der Studie, in der Werbungtreibende Agenturen beurteilen, hatte voriges Jahr zu einem verbandsinternen Eklat geführt. In dessen Folge musste Grey-Chef Uli Veigel sein Amt als Sprecher der Network-Agenturen im GWA aufgeben. Zudem stehen sich die Agenturen Grey und McCann vor Gericht gegenüber. mam
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