KNSK begleitet Re-Design der "Financial Times Deutschland" mit 360-Grad-Auftritt

Donnerstag, 23. September 2010
Motiv aus der aktuellen Anzeigenkampagne
Motiv aus der aktuellen Anzeigenkampagne

Kommenden Montag erscheint die "Financial Times Deutschland" ("FTD") in neuem Look - parallel dazu startet eine Werbekampagne aus der Feder von KNSK. Die Hamburger Agentur hat den laufenden Kommunikationsauftritt bereits 2001 entwickelt - zwischenzeitlich musste sie den Etat abgeben, ist aber seit Juni dieses Jahres wieder an Bord. "Die 'FTD'-Kampagne gehört zu zu den wenigen Medienkampagnen in Deutschland, die ihren Qualitätsnachweis über viele Jahre erbracht hat", sagt KNSK-Kreativgeschäftsführer Detmar Karpinski. "Vor diesem Hintergrund ging es nicht darum, etwas völlig Neues zu machen, sondern darum, die Kampagne behutsam weiterzuentwickeln."

So bleibt der bekannte Claim "Wissen, was wichtig wird" erhalten. Neu ist die Typographie, die sich aus den optischen Veränderungen der Zeitung ableitet. Außerdem haben die Printmotive ein blaues Textfeld auf lachsfarbenem Fond erhalten, das sich aus der Marke beziehungsweise dem "FTD"-Logo ableitet.

Die Anzeigen werden in überregionalen Tageszeitungen und reichweitenstarken Magazinen zu sehen sein. Darüber hinaus sollen Plakate, TV-Spots sowie Online- und Mobile-Marketing-Maßnahmen zum Einsatz kommen.

"Wir wollen unsere spezifischen redaktionellen Stärken, Relevanz, hoher Informationsgehalt, Exklusivität, verständliche Sprache, Tempo und Einordnung der Themen durch die Optik noch stärker zur Geltung bringen", erklärt Chefredakteur Sven-Oliver Clausen den Re-Launch. Das neue Design zeichnet sich aus durch veränderte Buch-Köpfe und einheitliche, linksbündige Headlines. Integrierte Marginal-Spalten bieten zukünftig weitere Informationen wie Diagramme und Tabellen. Mit der Umstellung auf Centro verändert sich auch das bisherige Schriftbild. 

Entwickelt haben das neue Design die Chefredakteure Steffen Klusmann,  Sven-Oliver Clausen und Stefan Weigel zusammen mit Art Director Dominik Arndt und der Hamburger Agentur Twotype. Das Logo und die Buchstruktur der "FTD" haben sie beibehalten, da diese als Kernelemente die Markenidentität prägen. 

 Laut IVW hat die „FTD" im 2. Quartal 2010 eine verkaufte Auflage von 101.618 Stück erreicht, im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das ein Rückgang von rund 3 Prozent. Der Wettbewerber "Handelsblatt" hat im 2. Quartal diesen Jahres 136.892 Exemplare verkauft.   bu/hor
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