JvM und Yello kämpfen gegen den inneren Schweinehund

Donnerstag, 01. Dezember 2005

Der Stromversorger Energie Baden-Württemberg (EnBW) legt in der Werbung für seine Privatkundenmarke Yello eine Pause in Sachen Fußball-WM ein. Nachdem im Frühsommer ein Auftritt mit Testimonial Franz Beckenbauer und dem "Yello-WM-Team" gestartet war, in dem es eher um Imagefaktoren ging (HORIZONT 20/2005), soll die aktuelle Kampagne wieder stärker den Abverkauf ankurbeln und Verbraucher dazu bewegen, den Stromanbieter zu wechseln. Damit knüpft die Marke an frühere Kampagnen an, die ebenfalls dieses Ziel verfolgten. Zu diesem Zweck setzt die Agentur Jung von Matt/Spree, die dieser Tage das fünfjährige Jubiläum der Kundenbeziehung feiert, die Figur des inneren Schweinehunds ein - in drei unterhaltsamen und humorvollen Spots, die in dieser Woche starten. Dabei gelingt es, durch die skurrile Idee Aufmerksamkeit zu erzeugen, ohne ins Lächerliche abzugleiten. Die Filme (Produktion: Jo Schmid, Berlin), kommen im Stile unterschiedlicher TV-Genres daher und erinnern an Szenen aus alten Edgar-Wallace-Streifen oder US-Serien aus den 80er Jahren. Trotz dieser Unterschiede wird jedoch ein einheitliches Erscheinungsbild vermittelt.

Das liegt nicht zuletzt an der Figur des Schweinehunds, die in allen Spots auftaucht. Sie ist für Werbeprofis allerdings nicht neu. Die Agentur DDB hat vor einiger Zeit bereits mit dem Schweinehund für die Pepsico-Marke Gatorade geworben und dabei sogar bei einigen Kreativwettbewerben gepunktet. mam

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