Jung von Matt, Ogilvy und Serviceplan holen je einen Grand Prix bei den New York Festivals

Montag, 14. Juni 2010
New York Festival International Advertising Awards
New York Festival International Advertising Awards

Deutschland ist auch in diesem Jahr der größte Abräumer bei den New York Festivals International Advertising Awards, die vergangenes Wochenende in Shanghai verliehen wurden. Gleich drei Grand Prix gehen auf das Konto deutscher Teilnehmer: Jung von Matt erhält den hoch dotierten Preis für die Kampagne „Last Call" im Auftrag des NBC-Universal-Senders 13th Street. Serviceplan wird für die bereits mehrfach prämierte Kampagne „Pro Contra" für die Academy prämiert. Ogilvy & Mather konnte mit der Arbeit „The Magic Mirror" für Dove punkten. Jung von Matt holte außerdem 16 Gold-, elf Silber- und 14 Bronzemedaillen sowie den Titel „Agency of the Year" und ist damit erfolgreichster deutscher Teilnehmer. Auf dem Treppchen folgt die Serviceplan-Gruppe mit einem Grand Prix, drei Gold-, fünf Silber- und sieben Bronzemedaillen, während Ogilvy & Mather neben dem Grand Prix zwei weitere goldene, fünf silberne und vier bronzene Medaillen mit nach Hause nehmen konnte.

Mehrfachpreisträger sind außerdem der Autobauer Audi sowie die Agenturen BBDO, Grabarz & Partner, Heimat, KNSK, Kolle Rebbe, Lukas Lindemann Rosinski, Publicis, Saatchi & Saatchi und Scholz & Friends. Je eine Medaille holten die Studenten Andreas Lutz und Anna Honerlagen sowie die Agenturen Butter, DDB, DSG Dialog Solutions, Euro RSCG, Future Brand, Philipp und Keuntje, Strichpunkt, Syzygy, TBWA, Webguerillas und Wundermann. Außerdem prämiert: die Produktionsfirmen Doppelgänger Film und Markenfilm.

Besondere Auszeichnungen erhielten außerdem Procter & Gamble („Advertiser of the Year"), Young & Rubicam („Agency Network of the Year") und Mortierbrigade in Brüssel („Boutique Agency of the Year").

Die Ergebnisse des traditionsreichen Wettbewerbs sind umstritten, da sich die Jury stets sehr großzügig zeigt. So können sich die Agenturen aus Deutschland über die stolze Anzahl von 125 von insgesamt 492 Medaillen freuen. Für die zweiterfolgreichsten Nationen USA und Großbritannien reichte es immerhin noch für 53 beziehungsweise 43 Preise. Eine Übersicht aller Gewinner finden sie unter Newyorkfestivals.com. hor
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