Jako-o und Ogilvy warnen vor Überförderung von Kindern

Freitag, 14. September 2012
Diese doppelseitige Anzeige erscheint in der "Zeit"
Diese doppelseitige Anzeige erscheint in der "Zeit"

Der Kindermode- und Spielwarenhändler Jako-o startet zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte eine breit angelegte Werbekampagne. Den Zuschlag dafür hatte sich vor rund einem Jahr die Frankfurter Agentur Ogilvy & Mather gesichert. Jetzt liegt das Ergebnis vor. Der Auftritt mit dem neuen Claim "Lasst Kinder einfach Kinder sein", warnt dauerbesorgte und besonders ehrgeizige Eltern davor, Kinder zu "überfördern". Herzstück der von einem Team um Kreativchef Stephan Vogel entwickelten Kampagne ist ein 60-sekündiger Imagefilm, der ab Anfang kommender Woche auf reichweitenstarken Privatsendern zu sehen ist. Der Spot zeigt zunächst in Schwarz-Weiß-Optik Kinder bei diversen Kursen und Trainings - untermalt von akkurat gespielter Klaviermusik. Dann folgt ein harter Schnitt. Im Folgenden sieht man Kinder, die rennen, toben, im Matsch spielen - in Farbe und bei lauter Musik.

Regie führte Martin Schmid, die Produktion realisierte seine Firma Jo! Schmid. Ergänzt wird der Spot von einem Printauftritt. Zum Start erscheint eine doppelseitige Anzeige in der "Zeit". Darüber hinaus werden Motive in Familien- und Elterntiteln geschaltet (Media: Mindshare, Frankfurt). Die Motive hat die Schwedin Susanne Waltsröm fotografiert.

Jako-o gehört zur Haba-Firmengruppe im nordbayerischen Bad Rodach. Weitere Marken diese Verbunds sind Haba (Spielzeug), Wehrfritz (Kindergartenaustattung), Project (Schulmöbel), Fitz (Jugendmode) und Quiero (Damenmode). mam

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 37/2012 vom 13. September.       
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