Jahresbilanz 2010: Omnicom verbucht deutlichen Gewinn

Mittwoch, 16. Februar 2011
Omnicom-CEO John Wren
Omnicom-CEO John Wren

Nach Publicis kann auch die amerikanische Werbeholding Omnicom dank des weltweiten Konjunkturaufschwungs deutlich zulegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat hat Gruppe mit Agenturen wie DDB, BBDO, TBWA, OMD und PHD ihren Umsatz um 7 Prozent gesteigert und kommt damit auf umgerechnet 9,3 Milliarden Euro. Der Gewinn erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um über 4 Prozent auf 612 Millionen Euro. Zum Jahresergebnis habe vor allem ein unerwartet erfolgreiches viertes Quartal in den USA beigetragen. Der Umsatz nahm um 9,8 Prozent auf umgerechnet 2,65 Milliarden Euro zu. Der Nettogewinn stieg um 7,4 Prozent auf 182 Millionen Euro. Im vergangenen Halbjahr erwirtschaftete die Agenturgruppe allein durch Neukunden wie Johnson & Johnson Baby-Produkte, Glaxo Smith Kline, Bristol Meyers Squibb und Gab rund 1,6 Milliarden Euro. Ein tiefes Loch hatte zuvor die Pleite des Großkunden Chrysler gerissen.

Die Omnicom-Umsätze nach Sparten
Die Omnicom-Umsätze nach Sparten
Während Omnicom-CEO John Wren insbesondere in Asien zweistellig wachsen konnte, befände sich Europa immer noch in der Phase des Umschwungs.

In den kommenden Wochen will Wren strategische Partnerschaften mit Microsoft und Yahoo bekannt geben. Bereits seit Mitte des Jahres kooperiert Omnicom mit Google. Das Agenturnetzwerk will über Google in den kommenden zwei Jahre grafische Online-Werbung im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar buchen. jm
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