Interpublic schreibt im 1. Quartal rote Zahlen

Freitag, 09. Mai 2003

Mit einem Verlust von 8,9 Millionen US-Dollar hat die Werbeholding Interpublic das 1. Quartal 2003 abgeschlossen. Im Vorjahr hatte man noch 59,8 Millionen US-Dollar Gewinn gemacht. Trotzdem ist das Gross Income der Holding sogar leicht gestiegen. Es lag mit 1,43 Milliarden um ein Prozent höher als im gleichen Quartal des Vorjahres. Dabei profitierte die Holding jedoch nicht von zusätzlichem Geschäft sondern von günstigen Wechselkursen. Bereinigt man das Ergebnis um diesen Faktor steht für das 1. Quartal auch beim Gross Income ein Minus von 3,6 Prozent zu Buche.

Die Holding-Führung hat bereits angekündigt, das im vergangenen Jahr begonnene Programm zur Kostensenkung fortzusetzen. Im August sollen dazu weitere Details bekanntgeben werden. Die Mitarbeiterzahl ist seit März 2002 um 3600 auf 49600 zurückgegangen. Zur Interpublic Group of Companies gehören unter anderem die Networks McCann-Erickson, FCB, Lowe & Partners und Weber Shandwick.

Unterdessen hat auch die französische Holding Publicis angekündigt, dass sie beim Gross Income im 1. Quartal 2003 einen Rückgang von rund 12 Prozent erwartet. Dort haben sich im Gegensatz zu Interpublic die Wechselkurse ungünstig entwickelt und offenbar wesentlich zum starken Rückgang beigetragen. Die Zahlen will Publicis am 13. Mai bekannt geben. hjs
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