Interpublic macht Verlust

Mittwoch, 10. März 2004

Die US-Werbeholding Interpublic Group of Companies (IPG) hat ihre Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2003 vorgelegt. Die Muttergesellschaft von Agenturnetzwerken wie McCann-Erickson, FCB und Lowe steigerte ihren Umsatz im Vergleich zu 2002 um 2,2 Prozent auf 5,86 Milliarden Dollar (4,76 Milliarden Euro). Bereinigt um Zukäufe und Wechselkursschwankungen sank der Umsatz um 3,6 Prozent.

Das Ergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit liegt bei 52 Millionen Dollar. Das Gesamtergebnis ist jedoch negativ - unter dem Strich verbucht die Holding einen Verlust von 451 Millionen Dollar. Im Vorjahr konnte noch ein Gewinn von rund 100 Millionen Dollar eingefahren werden.

Wettbewerber Publicis (Publicis, Leo Burnett, Saatchi & Saatchi) meldet für das Jahr 2003 nach Abschreibungen einen Gewinn von 150 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz liegt bei 3,86 Milliarden Euro, die operative Marge bei 14,3 Prozent. mam
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