Internationale Pitchberater kommen Verbänden mit Code of Conduct zuvor

Mittwoch, 02. November 2011
Oliver Klein
Oliver Klein

Ein Zusammenschluss internationaler Pitchberatungen hat einen Code of Conduct veröffentlicht, in dem übergreifende Verhaltensregeln für Agenturauswahlprozesse definiert werden. Aus Deutschland ist unter anderem die Hamburger Firma Cherrypicker dabei: "Wir haben es geschafft, einen globalen Konsens über die Spielregeln der Branche zu definieren. Dieser Code of Conduct bildet ab sofort den Maßstab für das Tun und Handeln aller Marktteilnehmer", sagt Inhaber Oliver Klein. Mit ihrem Papier kommen die Pitchberater den Verbänden GWA, DDV und GPRA zuvor, die derzeit ebenfalls an einem entsprechenden Verhaltenskodex arbeiten. Er soll auch mit den Werbungtreibenden und den betroffenen Akteuren abgestimmt werden. Der jetzt veröffentlichte Code of Conduct definiert sieben Prinzipien, die im Rahmen des Auswahlprozesses beachtet werden müssen. Details dazu finden Sie hier. Im Mittelpunkt stehen die beraterische Expertise, der Einsatz professioneller Tools sowie Kriterien wie Fairness, Objektivität und Transparenz.

Der Kodex schreibt zudem vor, dass sogenannte Agency Search Consultants immer für Kunden, aber zusammen mit Agenturen arbeiten, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. "Ein Berater kann im Hinblick auf die Agenturauswahl nur dann objektiv sein, wenn er eindeutig im Auftrag des beauftragenden Unternehmens handelt und auch ausschließlich von diesem bezahlt wird", sagt Klein. Eine Vermischung von Interessen oder Geschäftsmodellen mit Agenturen sei nicht Zielführung und werde abgelehnt, so Klein weiter. mam    
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