Inhouse-Kreation: Toyotas Plan verwirrt US-Agenturen

Donnerstag, 06. August 2009
Der Autohersteller setzt Agenturen unter Druck
Der Autohersteller setzt Agenturen unter Druck
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Für reichlich Zoff und Unsicherheit sorgen in den USA Pressemldungen, denen zufolge der weltweit größte Autohersteller Toyota plant, seine weltweit mehr als 1 Milliarde Dollar schwere Werbung künftig inhouse  zu realisieren.  Vor wenigen Tagen hatte die Firmenzentrale in Tokio bekannt gegeben, zwei Töchter zu gründen: eine soll das Marketing der Modelle in Japan übernehmen, die andere Tochter soll das globale Marketing betreuen. Seitdem ist die Welt für die Toyota-Agenturen in den USA nicht mehr in Ordnung. Die zu Publicis zählenden Toyota-US-Agenturen Saatchi, Team One und ZenithOptimedia reagierten laut AdAge konsterniert; das Dentsu-Network, die in den USA ebenfalls Toyota-Etats hält, sind dagegen der Überzeugung, dass das US-Geschäft der Agentur sich nicht wesentlich ändert. Inzwischen rudert Toyota zurück. „Berichte, dass alle Agenturen gefeuert werden, sind totaler Quatsch", so ein US-Sprecher des Unternehmens. Toyota-Agentur in Deutschland ist ebenfalls die Publicis-Agentur Saatchi & Saatchi. vs
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