Inhabergeführte Agenturen blicken optimistisch auf 2010

Freitag, 22. Januar 2010
Aika-Vorsitzende Christa Duve-Roth
Aika-Vorsitzende Christa Duve-Roth

Die Mitglieder der Allianz inhabergeführter Kommunikationsagenturen (Aika) rechnen mit einem positiven Verlauf des Geschäftsjahrs 2010. Von den 42 Agenturen gehen einer Mitteilung des Verbands zufolge "fast alle mit verhalten positiven bis sehr guten Erwartungen" in das Jahr. Grund dafür sei, dass seit dem 4. Quartal 2009 wieder deutlich mehr Aufträge zu verzeichnen seien. Um für mögliche neue Aufgaben gerüstet zu sein, arbeiten die Aika-Agenturen weiter an ihrer Aufstellung. 85 Prozent planen Veränderungen im eigenen Unternehmen. Auf der Agenda stehen eine "schärfere oder neue Positionierung" und die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Mehrere Agenturen plannen sogar mit deutlichem Wachstum und wollen auch neeu Mitarbeiter einstellen.

Der Rückblick auf das Jahr 2009 fällt aber auch für die Aika-Mitglieder trübe aus. Bei mehr als der Hälfte der Verbandsagenturen lief das Jahr "schlechter" oder "deutlich schlechter" als 2008. Zu schaffen machte den Agenturen vor allem, dass Projekte verschoben, gekürzt oder ganz abgesagt wurden. Als weitere belastende Faktoren kamen der Kostendruck und der Preiskampf hinzu.

"Alle Aika-Mitglieder müssen eine klare Positionierung, hohe Kompetenz im Kerngeschäft und kundenorientierte Prozessabläufe nachweisen" sagt die Verbandsvorsitzende Christa Duve-Roth. Damit ließen sich zwar nicht alle negativen Folgen der Wirtschaftskrise fernhalten, aber zumindest abschwächen. mam  
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