Inhaber-Agenturen legen deutlich zu

Donnerstag, 17. März 2005

Mit zum Teil drastischen Umsatzzuwächsen warten die größten inhabergeführten Kommunikationsagenturen für das Geschäftsjahr 2004 auf. In der von der Arbeitsgemeinschaft Rankingliste (HORIZONT, "W&V", GWA) erhobenen Übersicht ergibt sich für den Markt der Top 75 ein Plus von erstaunlichen 7,3 Prozent auf ein Volumen von rund 668 Millionen Euro. In dem Anfang der Woche präsentierten GWA-Frühjahrsmonitor, an dem sich auch die hiesigen Ableger der internationalen Networkagenturen beteiligen, lag das durchschnittliche Wachstum nur bei 1,6 Prozent.

Größte inhabergeführte Agentur bleibt die Münchner Serviceplan-Gruppe mit einem Gross Income von 58,27 Millionen Euro. Auf Platz 2 folgt Jung von Matt, Hamburg, mit 40,16 Millionen Euro vor Media Consulta, Berlin, mit 28,20 Millionen Euro. Trotz der zum Teil deutlichen Zuwächse bei vielen inhabergeführten Agenturen warnen Experten vor der Interpretation, dass es diesen Dienstleistern viel besser geht als den Networks.

"Es hat sich gezeigt, dass die Werbungtreibenden auf Nummer sicher gehen und eher auf die etablierten Agenturen - Networks wie inhabergeführt - setzen", erklärt GWA-Vize Gerhard Mutter. Für das laufende Jahr rechnen die meisten Agenturen nur mit geringen Umsatzzuwächsen. mam

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 11/2005.

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