Hyundai und Kia rufen zum Mediapitch

Donnerstag, 09. Juli 2009
Kia und Hyundai vergeben ihre Etats neu
Kia und Hyundai vergeben ihre Etats neu

Die Hyundai Kia Automotive Group (HKAG) überprüft ihre weltweiten Mediaagenturbeziehungen. Nach internationalen Presseberichten geht es dabei um ein Volumen von rund 700 Millionen Euro. Denkbar ist, dass das Budget bei einem Network gebündelt werden soll. Vorbild könnte das Vorgehen von Renault-Nissan sein. Das Unternehmen hatte Ende letzten Jahres seinen weltweiten Mediaetat bei OMD gebündelt, nicht zuletzt, um bessere Konditionen zu erhalten. Der Pitch war damals von der Einkaufsabteilung initiiert worden.

Von der Überprüfung bei Hyundai und Kia sind international unter anderem OMD (Omnicom), Initiative (Interpublic) und Zenith Optimedia (Publicis) betroffen. Das Pitchverfahren wird von der Inhouse-Agentur Innocean gesteuert.

In Deutschland gibt es eine besondere Konstellation. Hyundai Motor Deutschland gehört nur zu 35 Prozent zur HKAG. Die restlichen 65 Prozent hält die Schweizer Importeursgruppe Emil Frey. Mit Verweis auf diese Sonderstellung erklärt eine Sprecherin von Hyundai in Deutschland, dass ihr Unternehmen nicht von der Überprüfung betroffen sei. Verantwortliche Mediaagentur ist laut Auskunft der Sprecherin nach wie vor die Omnicom-Tochter MM&B in Stuttgart.

Bei Kia Motors Deutschland könnte die Situation etwas anders aussehen. Das Unternehmen gehört zu 100 Prozent zur HKAG. mam    
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