Hyundai-Spot aus Holland: Fürs Fernsehen zu hart, fürs Internet in Ordnung

Freitag, 19. August 2011
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Hyundai Motor Autobauer Holland YouTube



So etwas gibt es selten: Die Amsterdamer Agentur Fitzroy hat einen TV-Spot für den Autobauer Hyundai entwickelt - im Fernsehen wird das gute Stück jedoch nie jemand zu Gesicht bekommen: Hyundai erklärte den Spot kurzerhand für TV-ungeeignet. Stellt sich die Frage, wie die Präsentation des Konzepts im Vorfeld ausgesehen hat. Eine recht skurrile Note bekommt die Angelegenheit dadurch, dass der Spot - mit Zustimmung des Kunden - auf dem Youtube-Kanal der Agentur in voller Länge und sogar mit englischen Untertiteln verfügbar ist. So erfahren auch nicht des Niederländischen mächtige Zuschauer, worum es geht: Eine junge Frau wird nachts auf einer einsamen Straße abgesetzt und möchte ein Stück zu Fuß laufen. Obwohl der Fahrer von der Idee nicht begeistert ist, lässt er sie gehen. Noch während die beiden sich unterhalten, nähert sich von außen eine dunkle Gestalt dem Wagen - eindeutig als Tod erkennbar. Die junge Frau ist kaum auf der der Straße zugewandten Seite ausgestiegen, da wird sie von einem heranbrausenden Fahrzeug überfahren.

Übergangslos beginnt die Szene von vorne, diesmal steigt die Frau jedoch auf dem Seitenstreifen aus. Auf der Fahrerseite des Fahrzeugs gibt es nämlich hinten keine Tür; dies ist auch der USP des Modells Veloster. Statt der Frau wird in dieser Version der Tod von einem Auto erfasst. Der Spot endet mit der Einblendung "Eine Tür auf der linken, zwei auf der sicheren Seite".

Das Feature - der Türgriff auf der richtigen Seite - ist nicht wirklich neu. Wie er kommuniziert wird, allerdings schon. Schade, dass Hyundai nicht den Mut hatte, das an den Horrorfilm "Final Destination" erinnernde Commercial den niederländischen TV-Zuschauern zuzumuten. ire
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