Heye setzt sich im Licher-Pitch durch

Montag, 04. Juli 2011
Die Marke mit dem Eisvogel holt sich neuen kreativen Input
Die Marke mit dem Eisvogel holt sich neuen kreativen Input

Die Licher Privatbrauerei hat eine neue Werbeagentur. Die Biermarke mit dem Eisvogel, die zum Verbund der Bitburger Braugruppe gehört, hat ihren Etat an Heye vergeben. Die Hamburger Kreativschmiede hat sich bei Licher eigenen Angaben zufolge in einem mehrstufigen Wettbewerb gegen mehrere Konkurrenten durchgesetzt. Damit trennen sich die Wege von Licher und dem bisherigen Stammbetreuer Lesch + Frei, Frankfurt. Heye ist nach eigenen Angaben ab sofort für die strategische und kreative Weiterentwicklung von Licher zuständig. Das Team um die Geschäftsführer Detlef Arnold und Reinhard Crasemann arbeitet bereits unter Hochdruck an der Neugestaltung des Markenauftritts, der noch stärker integriert und aktualisiert werden soll, wie die Agentur mitteilt.

Wie umfassend die Veränderungen sein werden - ob also beispielsweise der Traditions-Claim „Im Herzen der Natur“ und die Rolle des Eisvogels als Markenbotschafter angetastet werden - ist bislang unklar. Stefan Didt, Marketingdirektor der Licher Brauerei, lässt lediglich verlauten, dass Heye Hamburg die Brauerei "mit seiner strategischen Ausrichtung sowie kreativen Performance überzeugt" habe.  Zudem habe das von Heye präsentierte Konzept "in fundierten Konsumententests am besten abgeschnitten".

Licher gehörte zuletzt nicht gerade zu den Top-Spendern im Biermarkt. Im Jahr 2010 investierte die Brauerei laut Nielsen gerade einmal 4,3 Millionen Euro brutto in klassische Werbung - der Löwenanteil floss in Plakat (1,4 Millionen Euro), Publikumszeitschriften (1,05 Millionen Euro) und Radio (870.000 Euro).

Licher ist nicht die einzige Marke aus dem Bitburger-Portfolio, die mit Heye zusammenarbeitet. Die Agentur entwickelt bereits seit 2007 die Kampagnen für die ostdeutsche Biermarke Wernesgrüner. Diese gehört seit dem Jahr 2002 ebenfalls zu Bitburger. Neben Heye ist auch die Mannheimer Trio Group für Licher tätig. Die Agenturgruppe hatte sich im vergangenen Herbst in einem mehrstufigen Pitch den Below-the-Line-Etat der Marke gesichertmas
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