Heiße Enthüllung: Glow und Blush deuten "Prism"-Skandal um

Donnerstag, 27. Juni 2013
Nicht spickeln, kaufen: Blush gibt der NSA Ratschläge (Foto: Glow)
Nicht spickeln, kaufen: Blush gibt der NSA Ratschläge (Foto: Glow)


Das Berliner Modelabel Blush mischt sich in den "Prism"-Skandal ein - und nimmt das Wort "Enthüllungen" dabei wörtlich. Gemeinsam mit der Kreativagentur Glow, Berlin, entwickelte das Unternehmen zwei Anzeigenmotive, die mit verführerischen Dessous zum "Enthüllen" auffordern. Damit will das Label seine "politische Einflussnahme erweitern". Dabei wird der im Mittelpunkt der Debatte stehende Edward Snowden zum Helden, der aufgefordert wird, noch mehr zu enthüllen. In einem zweiten Motiv wird dagegen die Spionage-Institution und Mega-Agentur NSA angesprochen und zum Kauf der Dessous angeregt - für Blush die bessere Alternative zum Datenklau.

Das zweite Motiv der von Glow entwickelten Kampagne (Foto: Glow)
Das zweite Motiv der von Glow entwickelten Kampagne (Foto: Glow)
Die Agentur hat in der jüngeren Vergangenheit schon häufiger aktuelle politische und gesellschaftliche Themen aufgegriffen. Unter anderem nutzten Glow und Blush eine Plakatkampagne für einen "Pussy Riot"-Protest oder eine Werbeaktion nach dem Rücktritt Christian Wulffs als Bundespräsident. Auch Kanzlerin Angela Merkel war schon Gegenstand einer Kampagne der Berliner Agentur. tt

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