"Handvertising": Grabarz und Antiseptica mit schräger Guerilla-Promotion

Montag, 03. Juni 2013
Marathonläufer mit Stempelkissen (Foto: Grabarz & Partner)
Marathonläufer mit Stempelkissen (Foto: Grabarz & Partner)

Dass beim Händeschütteln Bakterien übertragen werden, sollte eigentlich jedem klar sein. Um den Besuchern des Hamburg Marathons diesen Aspekt dennoch ins Gedächtnis zu rufen, entwickelte die Hamburger Agentur Grabarz & Partner eine Guerilla-Promotion der etwas anderen Art für das Desinfektionsmittel "Antivirus" von Antiseptica.
Ein Handschlag mit Folgen beim Hamburg-Marathon (Foto: Grabarz & Partner)
Ein Handschlag mit Folgen beim Hamburg-Marathon (Foto: Grabarz & Partner)
Sechs Marathonläufer erhielten einen eigens für die Aktion angefertigten Handschuh mit integriertem Stempel, der die Werbebotschaft des Produkts enthielt. Die vielen "High Five"-Angebote vom Streckenrand nahmen die Läufer dankend an - und übertrugen so über den Stempel die Botschaft des Mittels: "Genau so werden eklige Bakterien übertragen." Im Anschluss standen Promotionsteams von Antiseptica mit Samples von "Antivirus" bereit und konnten dessen Wirkung an den Händen der unfreiwilligen Teilnehmer präsentieren.

Für die "Handvertising"-Aktion, wie die Agentur die Guerilla-Promotion getauft hat, zeichnen Ralf Heuel (Geschäftsführer Kreation), Timm Weber (Creative Group Head), Florian Kitzing und Norman Scholl (Creative Directors) verantwortlich. Die Idee kommt von Maja Grunwald (Art) und Katharina Merhaut (Text). Die Produktion übernahm Kristina Mohr. tt
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