Hamburger Agentur Nordpol positioniert Dacia als Marke für Rationalisten

Mittwoch, 31. März 2010
Dacia nimmt das Auto als Statussymbol auf die Schippe
Dacia nimmt das Auto als Statussymbol auf die Schippe

"Die Revolution geht weiter", verspricht Dacia in seiner aktuellen Markenkampagne, die von Stammbetreuer Nordpol entwickelt wurde. Die Hamburger Agentur begleitet die Renault-Tochter seit ihrem Markteintritt in Deutschland 2005. Künftig lautet die Maxime: "Wer sich nichts Teureres leisten will, kauft Dacia. "Wir folgen damit einem breiten Trend in unserer Gesellschaft", erklärt Mathias Müller-Using, Mitinhaber und Geschäftsführer von Nordpol. "Das Auto als Statussymbol wird immer mehr hinterfragt", fügt er hinzu. "Deshalb positionieren wir Dacia jetzt als Statussymbol für alle, die gar kein Statussymbol brauchen."

Auf der Basis dieses strategischen Grundgedankens hat die Agentur eine Themenkampagne entwickelt, die aus zwei kurzen Teaserspots, fünf verschiedenen 30-Sekündern sowie einer Internetplattform besteht. "Status-Symptome" nennt sich der Auftritt, der die Zurschaustellung von protzigem Eigentum auf humorvoll-ironische Weise aufs Korn nimmt (Produktionsfirma: Big Fish, Berlin). Regisseur Frieder Wittich, der kürzlich im deutschen Kino Erfolge mit seinem Spielfilmdebüt "13 Semester" feierte, hat die Commercials inszeniert.

Der Internetauftritt treibt diese Thematik auf die Spitze. Unter www.status-symptome.de gibt es Psychologentipps sowie einen Verhaltenstest, der die Verbraucher darüber aufklärt, wie stark sie selbst bereits von Status-Symptomen "betroffen" sind.

Der Duster, der erste SUV der Billigmarke, spielt in den Kommunikationsmaßnahmen vorerst die Hauptrolle. Im Sommer soll dann voraussichtlich noch einmal die gesamte Modellpalette beworben werden. Die Kampagne soll auf allen relevanten TV-Sendern eingesetzt und auch in die übrigen Kommunikationsmaßnahmen von Dacia eingebunden werden. Nach den bereits laufenden Teaserspots folgt ab 5. April die Hauptphase der Kampagne mit dem ersten 30-Sekünder. bu
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