Halloween-Special: Die besten Kampagnen zum Gruselfest

Donnerstag, 27. Oktober 2011
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Halloween gehört in den USA zu den Höhepunkten im Festkalender. Schon seit Wochen haben die Amerikaner ihre Häuser dekoriert, es gespenstert und geistert an jeder Ecke. Klar, dass auch die Werber nicht um das große Ereignis am 31. Oktober herumkommen. HORIZONT.NET hat drei Kampagnen-Beispiele mit Gänsehautfaktor herausgesucht - prickelnder Gruselspaß garantiert.

Axe


Im Commercial der Unilever-Marke Axe dreht sich mal wieder alles um den berühmten Axe-Effekt. Die Story: Eine Frau wird nachts von einem furchterregend aussehenden Zombie in ihrem Haus überrascht. Begleitet von markerschütternden Schreien flieht die Protagonistin die Treppe hinauf und kann sich im Badezimmer einschließen. Gerade als sie denkt, der Eindringling hätte sich zurückgezogen, schlägt dieser die Tür ein. Die junge Frau weiß sich nicht anders zu helfen, als den Bösewicht mit - man ahnt es - Axe-Deo einzusprühen. Und welche Wirkung dieses hat, ist bereits aus anderen Spots für die Männerpflegemarke bekannt. Die Kreation kommt von BBH in London.

Chupa Chups


Ein ebenfalls witziger Beitrag kommt von Chupa Chups. Für den Spot hat sich die betreuende Werbeagentur BBH Asia Pacific in Singapore (Postproduktion: The Mill) auch gleich eine neue Funktion des Lollies überlegt. "Vergesst Motorsägen-schwingende Kannibalen, Dämonen oder mutierte Clowns. Das Schlimmste an Halloween sind peinliche, ohrenbetäubende Angstschreie vor euren Freunden. Mit dem Scream Stopper haben wir die perfekte Lösung gegen dieses grauenhafte Problem", kommentiert Douglas Hamilton, Deputy Creative Director von BBH den Auftritt augenzwinkernd. Die Rolle des "heldenhaften Retters" übernimmt übrigens das Chupa-Chups-Maskottchen Chuck, das hierfür sogar ein eigenes Facebook-Profil bekommen hat.

Horror interaktiv: Take This Lollipop


Wer es noch nicht ausprobiert hat, sollte jetzt unbedingt die Gelegenheit ergreifen, denn das personalisierte Online-Social-Movie unter Takethislollipop.com jagt einem einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. Den Mini-Thriller hat der Werbefilmer und Regisseur Jason Zada, der in Los Angeles und San Francisco arbeitet, aus eigenem Interesse umgesetzt, wie er der "New York Times" erzählte. Der Macher nutzt die Facebook-Informationen des jeweiligen Users und macht ihn zur zentralen Person in dem Internetfilm. Die Story: Ein offensichtlich Wahnsinniger spioniert das Profil des Nutzers auf Facebook aus, nimmt Fotos und Pinnwand genau unter die Lupe. Schließlich druckt er sich die Route zum Wohnort des Users aus und macht sich auf den Weg - das Profilfoto an das Armaturenbrett im Auto geheftet. Wann der mordlustige Stalker genau bei dem Nutzer eintreffen wird, verrät am Schluss eine herunterzählende Uhr. Neben Gänsehaut hat man im Anschluss auf jeden Fall das dringende Bedürfnis, seine Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook noch einmal genauer anzuschauen. jm
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