Halbjahresbilanz: Agenturen klagen über drastische Etatkürzungen

Donnerstag, 04. Juli 2002

Deutschlands Werbeagenturen haben das Geschäftsjahr 2002 weitgehend abgeschrieben. Die meisten Werbedienstleister wären froh, wenn sie das Ergebnis des Vorjahres einigermaßen halten könnten. Nur ganz wenige Agenturen rechnen mit einem Umsatzzuwachs. So lautet das Fazit der HORIZONT-Halbjahresumfrage unter den Chefs der 50 größten Agenturen.

Zum Hauptproblem haben sich die drastischen Etatkürzungen von bestehenden Kunden entwickelt. Sie schlagen so stark zu Buche, dass auch das beste Neugeschäft die Verluste kaum mehr kompensieren kann. Auch bei den Dickschiffen der Branche herrscht Verunsicherung. Marktführer BBDO und Verfolger Grey wollen keine Prognose wagen.

Zu den wenigen Agenturen, die auch in disem Jahr noch mit einem zweistelligen Plus rechnen gehören die Ogilvy & Mather-Gruppe, Cayenne in Düsseldorf und Select in Koblenz. Mehr zum Thema lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 27/2002.
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