HORIZONT-Kreativranking: Das sagen die Agenturchefs

von Bärbel Unckrich
Donnerstag, 13. Dezember 2012
HORIZONT-Kreativranking: Die Statements der Agenturchefs
HORIZONT-Kreativranking: Die Statements der Agenturchefs

Was sagen die Manager der Top 10 Agenturen zu ihrem Abschneiden beim HORIZONT-Kreativranking? HORIZONT.NET hat nachgefragt. Die Statements von Jean-Remy von Matt, Alex Schill, Guido Heffels, Martin Pross, Stephan Vogel, Wolfgang Schneider, Stefan Kolle, Armin Jochum, Eric Schoeffler und Arno Lindemann lesen Sie auf den folgenden Seiten. bu

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Jean-Remy von Matt, Jung von Matt

"Mir war es schon wichtig, dass wir unseren doch mutigen Schritt in die Award-Pause aus einer souveränen Position heraus machen. Insofern passt die Nummer 1 ganz gut."

Weiter mit Alex Schill

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Alexander Schill, Serviceplan

"Natürlich ist es schade, dass wir im HORIZONT-Kreativranking die historische Chance verpasst haben, JvM vom Thron zu stoßen. Aber ich bin natürlich superstolz auf unsere Leistung. Für Serviceplan ist das Ergebnis sensationell."

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Guido Heffels, Heimat

"Ich freue mich besonders darüber, dass wir den 3. Platz mit realen Arbeiten geschafft haben. Wir sind unserem Stil uns unserem Programm treu geblieben. Das macht mich stolz."

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Martin Pross, Scholz & Friends

"Agenturen sollen und müssen Spielfelder haben, um neue Wege auszuprobieren. Wir werden aber keinem wildfremden Kunden mehr Ideen hinterhertragen, um anschließend damit bei Award Shows zu punkten. Unsere kreative Kraft sollen unsere Kunden spüren."

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Stephan Vogel, Ogilvy & Mather

"Es ist nicht alles Goldidee, was glänzt. Wir dürfen nicht alles unter Generalverdacht stellen, was nicht breit gelaufen ist. Denn in einer fraktalisierten Medienlandschaft macht teure Massenkommunikation für manche Produkte und Marken wenig Sinn. Deshalb gibt es immer mehr Arbeiten, die vordergründig wie eine Goldidee aussehen, es aber durch ihre starke Idee schaffen, einen Marken- oder Marketingrelvanten Effekt zu erzielen - durch millionenfache Youtube-Klicks, einen digital Hype oder massive Medienberichte. Im besten Fall schafft man es in die Tagesschau - statt den Sendeplatz davor zu bezahlen."

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Wolfgang Schneider, BBDO

"Wir haben keine Awardoffensive gefahren, sondern eine Qualitätsoffensive. Besonders stolz bin ich auf die Smart E-Ball-Kampagne, weil sie ein tolles Beispiel für gelungenes Involvement und Interaktion ist. Davon abgesehen finde ich proaktive Ansätze in der Kreation wichtig, denn sie können wichtige F&E-Arbeit für die Agentur leisten und durch soziale Medien an 'echte' Relevanz für Marken gewinnen."

Foto: Holde Schneider
Foto: Holde Schneider

Stefan Kolle, Kolle Rebbe

"Wir werden die Anzahl der Wettbewerbe im kommenden Jahr sicherlich noch einmal reduzieren. Ansonsten bleibt alles wie gehabt. Zum Thema Goldideen kann sich nur sagen: Das Verhältnis muss stimmen. Und die meisten echten Goldideen werden auf nationaler Ebene inzwischen ohnehin aussortiert, weil da eine gewisse Empfindsamkeit gegenüber solchen Arbeiten entstanden ist.



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Armin Jochum, Thjnk

"Unsere Platzierung im diesjährigen Ranking nehme ich tiefenentspannt zur Kenntnis. Für das nächste Jahr haben wir uns viel vorgenommen, ich freue mich schon sehr darauf."

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Eric Schoeffler, DDB Tribal

"2012 konnten wir einige kreative Highlights setzen und uns im Ranking verbessern. Unser Anspruch bleibt es, in den Top 5 mitspielen. Wir werden diesbezüglich aber nicht in den totalen Wahnsinn verfallen, sondern in Ruhe weiterarbeiten."

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Arno Lindemann, Lukas Lindemann Rosinski

"Uns ist es schon wichtig, dass wir in den Top 10 mitspielen, denn wir erleben immer wieder, dass Neugeschäftsanfragen aufgrund des Kreativrankings kommen. Aber wir konnten und können nicht Umsummen investieren, um ganz vorne zu stehen. Muss man auch nicht. Da sind wir entspannt. Der totale Hype ums Kreativranking ist eh vorbei."

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