Group-M-Manager Blomenkamp: Bündelung des Printeinkaufs hat keine Konsequenzen für Deutschland

Freitag, 21. August 2009
Group M bündelt seinen Einkauf im Printbereich
Group M bündelt seinen Einkauf im Printbereich

Die Mediaagenturholding Group M zieht Konsequenzen aus den Einbrüchen im Anzeigengeschäft. Das Unternehmen wird die Print-Einkaufsbereiche der Dienstleister Mediaedge CIA, Mediacom und Mindshare in den USA in einer Einheit bündeln. Wie Jürgen Blomenkamp, CEO Group M Germany in Düsseldorf, gegenüber HORIZONT.NET erläutert, ist Deutschland von der Maßnahme nicht betroffen. Vielmehr folge Group M in den USA mit der Bündelung des Printeinkaufs dem hiesigen Beispiel, wo Boris Schramm als Geschäftsführer von Group M Germany bereits seit 2 Jahren die Bereiche Print, Kino und Radio sowie die Medienkooperationen zentral für die Gruppe verantwortet.

Jürgen Blomenkamp: "Umsetzung bleibt bei den Einzelagenturen"
Jürgen Blomenkamp: "Umsetzung bleibt bei den Einzelagenturen"
Ziel der Maßnahme sei es, mit den Medien zentral zu verhandeln, um damit ein starkes Grundgerüst für die Group-M-Agenturen und Kunden zu schaffen. Dies liege im gemeinsamen Interesse von Dienstleistern und Werbungtreibenden.

Trotz Zentralisierung sollen wichtige Befugnisse bei Mediaedge CIA, Mediacom und Mindshare bleiben. Blomenkamp: "Die Umsetzung und das Handling sowie 100 Prozent aller kundenspezifischen Themen bleiben natürlich bei den Einzelagenturen."

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Group M ist laut dem gerade vorgelegten Recma-Bericht die größte Mediaagenturgruppe der Welt. Im Ranking der Networks liegt Mindshare mit knapp 27 Milliarden Dollar auf Rang 4, Mediacom belegt mit 26 Milliarden Rang 6, Mediaedge CIA (25 Milliarden Dollar) Rang 7. mas
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