Grey verbessert Ergebnis

Dienstag, 02. Dezember 2003

Die deutsche Grey-Gruppe meldet eine Verbesserung ihres Geschäftsergebnisses. Zwar nannte Agenturchef Bernd M. Michael auf der heutigen Bilanzpressekonferenz mit Verweis auf den Sarbanes-Oxley-Act (SOA) keine genauen Zahlen, erklärte aber, dass sich das Geschäftsergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert habe. Die Umsätze konnten laut Michael "in etwa" gehalten werden. 2002 erwirtschaftete Grey ein Gross Income von 150 Millionen Euro. Allerdings lag die Rendite damals nahe Null. Das soll im abgeschlossenen Geschäftsjahr anders sein.

Hauptgrund dafür dürften die Zusammenlegungen und Umstrukturierungen innerhalb der Gruppe sein. So legte Grey unter anderem die Agenturen Die Argonauten, Dynamic CRM und Grey Direct zusammen. Ebenfalls fusioniert wurden Greco und Cre-Activ sowie Frey Beaumont-Bennett und G2. Das im Geschäftsjahr 2003 gewonnene Neugeschäft beziffert Michael auf ein Billingvolumen von rund 150 Millionen Euro.

In dieser Zahl enthalten sind bereits die Etats von Allianz Deutschland und Seat, die Grey aus dem Erbe der gerade in Auflösung befindlichen Agentur Bates übernimmt. Die Zusammenarbeit mit Allianz und Seat wird nun erstmals auch offiziell bestätigt. Ebenso wie die Verpflichtung des Noch-Bates-CEO Uli Veigel als neuem Verantwortlichen für das Deutschland-Geschäft der Grey-Werbeagenturen und der Agenturen aus dem Bereich Marketing Services. Darunter fasst Grey seine Dialog- und Vkf-Dienstleister. Wie bereits berichtet, werden die Etats von Allianz und Seat weiterhin von dem ehemaligen Büro von Bates in Barcelona unter der Führung von Carsten Greiner, Arndt Dallmann und Roland Vanoni betreut.

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet Grey eine weitere Stabilisierung der Zahlen. Die Gruppe geht davon aus, dass sich die Verhältnisse auf dem Niveau der Jahre 1998 / 1999 einpendeln. mam
Meist gelesen
stats