Grey sucht offenbar Käufer

Montag, 28. Juni 2004

Die amerikanische Agenturgruppe Grey könnte offenbar unter den Hammer kommen: Amerikanischen Medienberichten zufolge hat der drittgrößte US-Werbekonzern die Investmentbanken Goldman Sachs und JP Morgan Chase damit beauftragt, strategische Optionen zu prüfen, darunter auch den Verkauf des 1917 gegründeten Netzwerks. Als mögliche Kandidaten für den Kauf gelten demnach die britische Agenturgruppe WPP und das französische Werbenetzwerk Publicis.

Derzeit hält der 77jährige Vorstandschef Edward Meyer die Aktienmehrheit an der US-Gruppe mit Deutschland-Sitz in Düsseldorf. Nach Bekanntwerden der Verkaufsgerüchte erreichte das an der Technologiebörse Nasdaq notierte Grey-Papier ein Hoch von 850 Dollar. Agentur- und Bankenvertreter lehnten einen Kommentar zu den Spekulationen ab. jh
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