Gold weg für S&J: Debatte im Forum

Donnerstag, 16. April 1998

HORIZONT-Kolumnist Spießer Alfons hat den zahnlosen Kupfer von S&J zuerst entdeckt (Ausgabe 15/98), der ADC hat jetzt geschaltet und Springer & Jacoby ihr ADC-Gold nachträglich aberkannt. Dengeheimem ADC-Brief lesen Sie hier, die ganze Debatte über den Kupfer in der Werbung finden Sie im Forum
Zum Hintergrund hier noch einmal die Meldung, mit der HORIZONT.NET am Mittwoch abend die Kreativen aufschreckte:
Es kam zwar schon ein paar Mal vor, daß man Olympioniken wegen Einnahme verbotener Substanzen nachträglich Gold aberkannt hat. Doch daß der ehrwürdige deutsche ADC einer Agentur, und noch dazu einer der deutschen Kreativagenturenüberhaupt, vier Wochen nach der Medaillenverleihung das Gold wieder wegnimmt, hat Seltenheitswert.
HORIZONT.NET weiß nicht, ob Torsten Rieke, Jan Ritter, Heike Saalfrank und Sönke Busch, allesamt in kreativen Diensten bei Springer & Jacoby, bei der Realisation des Motivs für die Hamburger Inline-Skating-Schule Anabolika oder andere Aufputschmittel zu sich genommen haben. Was wir aber wissen: Die Idee für das zahnlose, mit ADC-Gold prämierte Motiv stammt aus Spanien, genauer, einer Plakatkampagne, auf dem Zahnärzte ihre Dienste anbieten. Das war schon in HORIZONT, Ausgabe 15, nachzulesen. Jetzt hat auch der ADC-Vorstand geschaltet und Springer & Jacoby nachträglich ihr Gold aberkannt.
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