Glow ruft für Dessouslabel Blush "unstille" Weihnachten aus

Dienstag, 06. Dezember 2011
Blush zeigt, wie Weihnachten wirklich sein soll
Blush zeigt, wie Weihnachten wirklich sein soll


Mit schlüpfrigen und provokanten Kampagnen hat sich das Berliner Dessouslabel Blush einen Namen gemacht. Auf die Spitze trieben es das Unternehmen und Stammbetreuer Glow im Sommer, als sie Medienmogul Rupert Murdoch und den Abhörskandal bei der britischen Boulevardzeitung "News of the World" aufs Korn nahmen. Jetzt hat die Wäschemarke ihren Auftritt zum Weihnachtsgeschäft gelauncht, der allerdings deutlich weniger provokant herüberkommt, dennoch den ein oder anderen Sittenwächter auf den Plan rufen dürfte. "Still" und "heilig" - so wird Weihnachten in diesem Jahr bestimmt nicht sein. Stattdessen lautet das Motto ganz klar: sexy! Um das Geschäft in der Adventssaison anzukurbeln, wirbt das für seine frechen Werbekampagnen bekannte Dessouslabel Blush dieses Jahr mit einem Remake des berühmten Weihnachtslied-Klassikers "Stille Nacht, heilige Nacht". Die Antwort der katholischen und evangelischen Kirche stehe noch aus, so das Berliner Unternehmen.

Der Auftritt umfasst Plakate, Anzeigen in Stadtmagazinen und Online-Maßnahmen. Wie im Vorjahr hat Blush seine Internetpräsenz mit einem Wunschzettel erweitert, mit dem Frauen ihren Männern unmissverständlich zeigen können, was sie sich wünschen.

-
-
Der Dessoushersteller Blush, der vor kurzem sein 10-jähriges Jubiläum feierte, greift in seinen Kampagnen häufig aktuelle Ereignisse auf. So musste, wie bereits erwähnt, im Juli dieses Jahres Medienmogul Rupert Murdoch für den Werbeauftritt herhalten. Im September 2010 warb der Unterwäschehersteller mit dem Spruch "Sollte nicht jeden Tag Wiedervereinigung sein?" parallel zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit. jm
Meist gelesen
stats