Globaler Mediapitch: Glaxo Smith Kline überprüft Milliardenetat

Donnerstag, 07. Februar 2013
Glaxo Smith Kline will sein Milliarden schweres Mediabudget bündeln
Glaxo Smith Kline will sein Milliarden schweres Mediabudget bündeln

Der britische Pharmakonzern Glaxo Smith Kline (GSK) will offensichtlich seine weltweiten Mediaagentur-Partner überprüfen. Mit einem Gesamtvolumen von geschätzten 1,15 Milliarden Euro gehört GSK damit zu den ersten Bluechips, die dieses Jahr zum Pitch bitten. Dabei sind die letzten Wettbewerbspräsentationen noch gar nicht so lange her. Erst im Sommer 2010 konnte sich die Vivaki-Agentur Starcom den GSK-Etat für die DACH-Region sichern, der seitdem von der Frankfurter Agentur gesteuert wird. Mit verantwortlich für diesen Etatgewinn war der damalige CEO Oliver Miller, der die Agentur im vergangenen Sommer verlassen hat und wie berichtet von Stefan Uhl abgelöst wurde. Für die deutsche Starcom war GSK der bislang größte Etatgewinn und Mediacom hatte das Nachsehen.

Doch auch die Agenturbeziehung zu der Omnicom-Tochter PHD in den USA währt erst seit Ende 2010. Auch bei diesem Pitch musste sich die Group M-Agentur Mediacom geschlagen geben und verlor das mit Abstand größte Mediabudget, das GSK laut Campaign zu vergeben hat, in Höhe von 1 Milliarde Euro.

Nur in Großbritannien blieb der Pharmariese bislang Mediacom treu. Wie das britische Fachblatt vermutet, will GSK seinen globalen Mediaetat nun bei einem internationalen Netzwerk bündeln und nicht zuletzt Kosten einsparen.

Es darf also eine heiße Pitch-Schlacht um diesen großen Kunden erwartet werden. Zu dem Markenportfolio von GSK gehören im OTC-Segment Produkte wie Granu Fink, Abtei, Corega, Dr. Best, Odol und Sensodyne. ejej
Meist gelesen
stats