Gillette überprüft weltweiten Werbeetat

Donnerstag, 07. Juni 2001

Der amerikanische Mischkonzern Gillette stellt seinen 600-Millionen-Dollar-Werbeetat auf den Prüfstand: Das berichtet heute der amerikanische Informationsdienst Advertising Age, der sich auf entsprechende Äußerungen des Gillette-CEOs James Kilts bezieht. Kilts kündigte demzufolge eine umfassende Überprüfung aller externen Spendings an, um abzuchecken, an welcher Stelle möglicherweise Kosten eingespart werden können. Das dürfte sich auch auf die Werbeagenturen von Gillette auswirken. Größte Agentur des Konzerns ist BBDO Worldwide, die bereits seit 1965 für das Unternehmen arbeitet. Die Agenturgruppe betreut weltweit Marken wie Gillette und Duracell. Auch Lowe Lintas & Partners ist für Gillette verantwortlich, etwa für die Marken Oral B und Braun. Die Überprüfung muss auch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass Gillette im April einen Gewinneinbruch von 29 Prozent vermeldete. Das Unternehmen machte hierfür schwache Umsatzzahlen und hohe Marketingkosten verantwortlich.
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