Gerüchteküche: Bietet WPP für AKQA?

Donnerstag, 23. September 2010
Plant WPP-Boss Martin Sorrell ein Kaufangebot für AKQA?
Plant WPP-Boss Martin Sorrell ein Kaufangebot für AKQA?

Während WPP-Chef Martin Sorrell plötzlich seine Liebe für den deutschen Markt wiederentdeckt und in Interviews öffentlich über Akquisitionen hierzulande nachdenkt, könnten im Hintergrund die Vorbereitungen für einen ganz anderen Deal laufen. Internationalen Presseberichten zufolge erwägt die britische Werbeholding, ein Angebot für die Digitalagentur AKQA abzugeben. Laut Brandrepublic.com ist ein Team um WPP-Manager Andrew Scott damit befasst, die Konditionen für ein mögliches Gebot auszuarbeiten. Vorige Woche war bekanntgeworden, dass die japanische Werbeholding Dentsu an einer Übernahme von AKQA interessiert ist. Angeblich bieten die Japaner 600 Millionen US-Dollar für die Agentur, die seit diesem Jahr auch mit einem Büro in Berlin vertreten ist. Insgesamt beschäftigt die Firma rund 800 Mitarbeiter und ist für Unternehmen wie Volkswagen, Fiat und McDonald's tätig.

Von WPP war bislang keine Stellungnahme zum Thema zu erhalten. Gegenüber Brandrepublic dementiert eine Sprecherin allerdings, dass man ein Angebot für AKQA erwägt. Für die Agentur dürften die Gerüchte jedenfalls kein Nachteil sein. Es wäre nicht das erste Mal, dass auf diesem Weg ein Verkaufspreis in die Höhe getrieben wird. Derzeitiger Mehrheitseigner von AKQA ist der Finanzinvestor General Atlanticmam
Meist gelesen
stats