Gerüchte über Entlassungen bei Omnicom

Donnerstag, 18. Dezember 2008
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Die weltweit größte Werbeholding Omnicom plant nach einem Bericht des US-Fachtitels "Ad Age.com" einen massiven Stellenabbau. Dem Bericht zufolge sollen weltweit rund 3500 Mitarbeiter, das entspricht rund 5 Prozent der gesamten Belegschaft, entlassen werden. Genaue Angaben darüber, welche Agenturen von den Planungen betroffen sind, werden allerdings nicht gemacht. Spekuliert wird, dass es unter anderem BBDO treffen könnte. Die Agentur hatte zuletzt den US-Etat des langjährigen Großkunden Pepsi verloren. Außerdem ist das Network von den massiven Problemen beim Autohersteller Chrysler betroffen, der zu den wichtigsten Auftraggebern von BBDO gehört. Das Büro in Detroit soll bereits mehr als 20 Prozent der Mitarbeiter entlassen haben. Auch bei der Omnicom-Mediaagentur PHD hat es bereits Kündigungen gegeben. Zu der US-Holding gehören neben BBDO und PHD Networks wie DDB, TBWA und OMD.

Die britische Werbeholding WPP bereitet laut Presseberichten ebenfalls größere Sparmaßnahmen vor. So meldet "Brandrepublic", dass Holdingchef Martin Sorrell die Chefs der WPP-Agenturen in Europa zu Kosteneinsparungen in Höhe von 30 Prozent aufgefordert haben soll. Ob es die Aufforderung in dieser Form tatsächlich gibt, ist allerdings unklar. Zu WPP gehören Agenturnetzwerke wie Ogilvy, Y&R, JWT, Grey und die Mediaholding Group M. mam  
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