Gerangel im GWA-Vorstand

Freitag, 23. September 2005

Als Konsequenz aus dem Streit über den Umgang mit der Handelsblatt-Studie "Agentur-Images 2005" wird der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA einen neuen Vorstand wählen. Auf der heutigen Mitgliederversammlung konnten sich die Agenturen Grey und McCann-Erickson, die mit Uli Veigel bzw. Günter Sendlmeier im Vorstand vertreten sind, nicht auf eine einvernehmliche Lösung einigen. Die beiden Agenturen führen jetzt eine juristische Auseinandersetzung über die Frage, ob mit der Studie Eigenwerbung betrieben werden darf. Der Empfehlung vom Ältestenrat an die Beteiligten, für die Dauer der juristischen Auseinandersetzung ihre Vorstandsämter ruhen zu lassen, kamen diese nicht nach. Zuvor hatte der mit der Überprüfung der Studie beauftragte Berater Jörg Goll empfohlen, die Erhebung nicht für Eigenwerbung einzusetzen. Um die Kontroverse im GWA-Vorstand auszuräumen, will Präsident Holger Jung jetzt ein neues Führungsteam zusammenstellen. Dieses soll sich auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in sechs bis acht Wochen zur Wahl stellen. mam

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