"Geile Party, Mann!" Lukas Lindemann Rosinski warnt vor Freizügigkeit im Netz

Mittwoch, 31. August 2011
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Bewerbungsfalle Social Media: Im Vollsuff ist die Nachricht von der Party schnell gepostet. Das entsprechende Beweisfoto noch schneller hochgeladen. Der Kater kommt am nächsten Tag - oder eine ganze Zeit später. Dann nämlich, wenn der potenzielle Arbeitgeber die "hochprozentigen" Bilder von der durchzechten Nacht im Internet findet. Der folgende Spot des Portals Netzdurchblick.de, pro bono kreiert von der Hamburger Agentur Lukas Lindemann Rosinski, warnt auf humorvolle Weise davor, zu viele persönliche Infos im Netz zu verbreiten. Der 60-Sekünder startet morgen im Kino in Schleswig-Holstein. Dann wird er für mindestens vier Wochen in 14 Städten und auf 89 Leinwänden zu sehen sein. "Auf überraschende Art und Weise zeigt der Spot, dass unser Online-Alter-Ego manchmal schneller ist als wir - und wir unsere Präsenz im Netz deshalb gut kontrollieren sollten", so Thomas Fuchs, Direktor der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH), die den Internetratgeber für Kinder und Jugendliche unterstützt.

Das Commercial entstand auf Initiative von Fuchs sowie Florian Weischer, Geschäftsführer der Weischer Mediengruppe. Neben Lukas Lindemann Rosinski hat auch die Produktionsfirma Element E kostenlos an der Kampagne mitgearbeitet (Regie: Felipe Ascacibar), finanzielle Unterstützung kam von der Programmzeitschrift "TV Movie". jm
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