GWA will Handelsblatt-Studie überprüfen

Freitag, 19. August 2005

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA wird sich auf Wunsch mehrerer Mitglieder mit der in Agenturkreisen umstrittenen "Handelsblatt"-Studie "Agentur-Images 2005" beschäftigen. In einer Mitteilung an die Mitglieder unterstreicht GWA-Präsident Holger Jung zwar noch einmal, dass der Verband "in keiner Weise in Entstehung und Umsetzung" der Studie involviert war. Dennoch will der GWA die Untersuchung von Jörg Goll, ehemaliger Geschäftsführer von AC Nielsen und wissenschaftlicher Berater des Effie-Wettbewerbs, hinsichtlich der Qualitätsstandards untersuchen lassen. Nach Vorlage von Golls Bericht will der Vorstand über sein weiteres Vorgehen beraten.

Abgelehnt hat der GWA-Vorstand dagegen den Vorschlag, der GWA solle selbst ein kundenbezogenes Ranking erstellen. Über diesen Vorschlag soll auf der Mitgliederversammlung am 23. September in Berlin aber noch einmal beraten werden. Darüber hinaus hat das Führungsgremium Präsident Jung beauftragt, einen Brief an McCann-Chef Helmut Sendlmeier zu schreiben, um zu klären, ob McCann Mitglied im Verband bleibt. Sendlmeier hatte mit dem Austritt gedroht, falls sich der GWA nicht von der Studie distanziert. mam

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