GWA steht auch Ausbildungspakt kritisch gegenüber

Montag, 21. Juni 2004

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA begrüßt, dass die geplante Ausbildungsabgabe vorerst vom Tisch ist. Allerdings stößt auch die Zusage der Wirtschaftsverbände, jährlich 30.000 neue Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, nicht auf Zustimmung der Agenturenlobby. "Ein Ausbildungspakt ist ordnungspolitisch kein geeignetes Mittel", so GWA-Hauptgeschäftsführer Henning von Vieregge. Schließlich könne kein Unternehmen gegen den Markt ausbilden. Laut Vieregge muss es darum gehen, das duale Ausbildungssystem und die Position der ausbildenen Betriebe zu stärken. Um potenzielle Interessenten über die Berufsbilder in der Kommunikationswirtschaft zu informieren, hat der GWA gerade das Informationsblatt "Berufseinstieg" herausgegeben. Weitere Informationen: www.gwa.de. mam
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