GWA meldet 3,4 Prozent Umsatzsteigerung für 1997

Dienstag, 03. März 1998

Mit 3,4 Prozent haben die Mitgliedsagenturen des Gesamtverbandes Werbeagenturen (GWA) für 1997 nur ein ausgesprochen moderates Umsatzwachstum vermeldet. Düster sieht es auch bei der Rendite aus. Sie ist gegenüber 1996 gesunken - vorwiegend bei den internationalen Agenturen. "Es hat schon bessere Jahre gegeben", kommentiert GWA-Präsident Lothar S. Leonhard das Umsatzergebnis der GWA-Agenturen. Die Mitgliedsagenturen – 100 der 155 GWA-Firmen lassen übrigens in diesem Jahr ihre Ergebnisse testieren – haben 1997 damit nur die Hälfte des prozentualen Wachstums bei den Equivalent Billings zuverbuchen gegenüber dem Vorjahr. Das prozentuale Wachstum von 3,4 Prozent bei den Equivalent Billings auf 17,8 Milliarden Mark liegt gerade noch knapp an der unteren Grenze der Prognose des GWA, die auf ein Wachstum zwischen drei und sechs Prozent hoffte. Trotzdem liegt die Wachstumsrate der GWA-Agenturen wieder über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Bruttoinlandsprodukt: nominal plus 2,8 Prozent). Die Renditesituation hat sich leicht verschlechtert. Sie ist gegenüber 1996 bei den internationalen Agenturen im GWA um 0,2 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent leicht gesunken, bei den nationalen Agenturen ist sie mit 3,2 Prozent immerhin gleichgeblieben. Bei den Beschäftigungszahlen konnte der GWA eine leichte Steigerung um 3,1 Prozent auf nunmehr fast 12.000 Mitarbeiter in der Agenturbranche verbuchen. Die Pro-Kopf-Billings sind im großen und ganzen gleichgeblieben und betragen rund 1,5 Millionen Mark Werbevolumen. Für 1998 prognostizieren die GWA-Agenturen ein Wachstum 5,1 Prozent.
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