GWA macht sich für berufliche Bildung stark

Dienstag, 07. September 2004

Zum Beginn des neuen Lehrjahres forciert der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA seine Ausbildungsoffensive und lässt auf seiner Homepage (www.gwa.de) Branchenprofis zu Wort kommen, die ihre berufliche Laufbahn einst mit einer Lehre zum Werbekaufmann gestartet hatten.

Die Initiatoren Jörg Pupahl, Wunderman, und Till Wagner, JWT, haben rund 50 Entscheider in Agenturen, Markenartikel- und Medienunternehmen über ihre Erfahrungen mit dieser Ausbildung gefragt. "Ich würde es immer wieder tun ..." titelt beispielsweise Ulrich Bücking, bei Grey Geschäftsführer Innovation und Business Development, seinen Kommentar. Und Steffen Weidemann, Geschäftsführer Accor Dorint Smard, fasst zusammen: "Der Werbekaufmann ist speziell für einen ,Marketer' der beste Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Karriere."

Mit dieser Aktion und dem Einsatz so genannter Ausbildungsbotschafter will der GWA bei seinen Mitgliedern für die duale Berufsbildung werben. Bislang beteiligen sich lediglich gut die Hälfte der 200 GWA-Agenturen daran. Der Verband setzt sich für Ausbildung ein, um alle drei Zugangswege in die Werbung offen zu halten. Den der Ausbildung, den über Akademien, und den über Fachhochschulen und Hochschulen. "Denn Absolventen der dualen Ausbildung konkurrieren nicht mit Hochschulabgängern, sondern ergänzen diese. Sie besetzen in der Agentur eigene Felder wir Art Buying, FFF-Abteilung, Traffic und Verwaltung, für die es keine gezieltere Vorbereitung gibt als die duale Ausbildung."

Die jungen Azubis, die in diesen Wochen ihre Ausbildung in einer Agentur beginnen, erhalten vom GWA ein Willkommenspaket mit dem aktuellen Effie-Jahrbuch, dem Media Dictionary und einem T-Shirt. Ab Oktober sind die Neulinge auf der GWA-Website abgebildet. si
Meist gelesen
stats