GWA lehnt Ausbildungsabgabe ab

Freitag, 07. Mai 2004

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA hat sich gegen die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe ausgesprochen. "Wir unterstützen die großen Wirtschaftsverbände in der Abwehr der Abgabe", heißt es in einem Positionspapier des Verbands. Gleichzeitig bekennt sich der GWA zur dualen Ausbildung in der Werbebranche. Nach einer aktuellen Umfrage unter seinen Mitgliedern würde die jetzt in der Diskussion stehende Strafgebühr eine Umverteilung für die Agenturen von über 1 Million Euro ergeben.

Die finanziellen Folgen würden die Mitglieder unterschiedlich treffen: Die Schwankungsbreite reicht von einer Förderungssumme von mehr als 70.000 Euro bis zu einer maximalen Abgabesumme von 130.000 Euro. Allerdings wenden sich auch einige Nutznießer gegen die Einführung: "Ich bin gegen diese Regel, obwohl wir laut Berechnung einen schönen fünfstelligen Betrag bekämen", erklärt Stephan Heller, GWA-Vorstand und Geschäftsführer der Münchner Agentur Heller & Partner. mam
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