GWA fordert Änderung des Urheberrechts

Montag, 08. Juni 2009
GWA-Präsident Mahrenholz will Leistungsschutzrechte
GWA-Präsident Mahrenholz will Leistungsschutzrechte

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA setzt sich für eine Änderung der bestehenden urheberrechtlichen Regelungen ein. Diese Forderung erhebt Verbandspräsident Peter John Mahrenholz anlässlich des Internationalen Mediendialogs Hamburg. Die Lücken im Urheberrecht würden sich negativ aus die Geschäftsmodelle von Agenturen auswirken, heißt es in einer Pressemitteilung des GWA. "Ideen sind Kapital. Auch für Werbekonzeptionen brauchen wir den Schutz der kreativen Leistung", sagt Mahrenholz.

Zudem weist der GWA darauf hin, dass nicht nur den Agenturen, sondern auch werbungtreibenden Unternehmen durch die Mängel im Urheberrecht beträchtliche Schäden entstehen könnten. Laut GWA muss im Urheberrecht "der Schritt von der bislang sehr beschränkten und und damit lückenhaften Schutzfähigkeit von Teilelementen kreativer Konzepte hin zum übergreifenden Konzeptschutz erfolgen".

Zumindest müsse aber, wie bei anderen komplexen Organisations-, Koordinierungs- und Investitionsleistungen schon länger anerkannt, ein entsprechendes Leistungsschutzrecht geschaffen werden. Der GWA setzt sich zusammen mit Verlagen sowie der Film- und Musikindustrie für dieses Thema ein. Eine gemeinsame "Hamburger Erklärung" soll im Laufe des Tages veröffentlicht werden. mam
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