GWA-Monitor gibt Anlass zu Optimismus

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Wie der Herbstmonitor 2006 des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen GWA zeigt, hat sich die wirtschaftliche Lage der Branche stabilisiert. Für dieses Jahr erwartet mit 77 Prozent die Mehrheit der befragten Geschäftsführer eine Umsatzsteigerung ihrer Agentur. Entsprechend hoch ist mit 76 Prozent der Anteil derer, die mit der Umsatzentwicklung ihres Unternehmens zufrieden sind. Im Vorjahr lag der Vergleichswert noch bei 59 und 2004 bei 55 Prozent. Angesichts dieser Zahlen bleibt der GWA bei seiner Frühjahresprognose, die ein im Vergleich zum gesamtwirtschaftlichen BIP mindestens doppelt so hohes Branchenwachstum vorhersagt. Laut GWA-Präsident Holger Jung werde das Werbewachstum in diesem Jahr voraussichtlich 4,2 Prozent betragen. Für 2007 sei eine ähnliche Entwicklung zu erwarten. Dennoch mahnt Jung zu Vorsicht: "2006 läuft für die gesamte Branche besser als in den Vorjahren. Soviel steht fest. Von einer kompletten Erholung will ich aber nicht sprechen, denn es gibt deutlichen Nachholbedarf bei der Profitabilität."

Zur Zukunft äußerten sich die Befragungsteilnehmer optimistisch. Für 2007 gehen zwei Drittel der Agenturchefs von einem weiteren Umsatzplus aus. Die Auswirkungen der positiven Entwicklung zeigen sich vor allem in einem Trend zum Personalaufbau. Nachdem die Zahl der Beschäftigten mehrere Jahre rückläufig war, berichten inzwischen 59 Prozent der Agenturchefs von Problemen bei der Personalbeschaffung.

Weitere Informationen finden sich unter www.gwa.de. bn

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