GWA Frühjahrsmonitor bestätigt anhaltenden Aufschwung

Dienstag, 13. März 2007
GWA-Präsident Holger Jung: Vor allem Online-Spezialisten fehlen
GWA-Präsident Holger Jung: Vor allem Online-Spezialisten fehlen

Der GWA geht von einer weiterhin spürbaren positiven Entwicklung der Kommunikationsbranche aus. Für 2007 prognostiziert der Gesamtverband Kommunikationsagenturen ein Wachstum in Höhe von 5 bis 6 Prozent. Im vergangenen Jahr stiegen die Umsätze bei den GWA-Mitgliedsagenturen im Schnitt um 7,5 Prozent. Jeder zweite Agenturchef geht von einer mindestens gleich starken Entwicklung in diesem Jahr aus. 13 Prozent sind noch optimistischer und erwarten einen noch stärkeres Umsatzwachstum als 2006.

61 Prozent der Agenturen spüren wachsende Werbebereitschaft bei den Kunden. Impulse für Neugeschäft werden insbesondere von der Internetwirtschaft, dem Energiesektor und den Pharmaunternehmen erwartet.

Verstärkt wird wieder in Personal investiert. Bei 51 Prozent der Agenturen führte dies zu Mehrausgaben. Der Trend setzt sich auch in diesem Jahr fort. 61 Prozent der Kommunikationsdienstleister sind weiterhin auf der Suche nach gutem Personal, das schon wieder schwerer zu finden ist. Vor allem bei den Online-Spezialisten hat der New-Media-Absturz nach 2001 dafür gesorgt, dass "fast eine ganze Generation erfahrener Mitarbeiter fehlt", sagt GWA-Präsident Holger Jung.

Die notwendigen Investitionen ins Personal haben auch dafür gesorgt, dass der Kostendruck weiterhin Thema bleibt. So haben zwei Drittel der Agenturchefs eingeräumt, dass er im Vergleich zu 2005 weiter zugenommen hat. So bereiten die Renditen, die 2006 geringfügig auf 2,26 Prozent des betreuten Billingvolumens gestiegen sind, weiterhin Kopfschmerzen - trotz Einsparungen und steigender Umsätze. si

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