GWA-Frühjahrsmonitor: Agenturen hoffen auf Aufwärtstrend

Donnerstag, 11. März 2004

Widersprüchliche Ergebnisse fördert der Frühjahrsmonitor des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA zutage. Während insgesamt 51 Prozent der 90 befragten Agenturchefs angeben, das Jahr 2003 sei für die eigene Agentur "gut" oder "sehr gut" verlaufen, sind in Bezug auf die Branchenentwicklung nur 11 Prozent dieser Meinung. Zugleich räumen gerade mal 16 Prozent ein, das Jahr sei für die eigene Firma "eher schlecht" oder "schlecht" verlaufen, für die Gesamtbranche sehen das allerdings 57 Prozent so.

Für das Geschäftsjahr 2004 sind die GWA-Mitglieder vorsichtig optimistisch und erwarten eine Umsatzsteigerung von 2 Prozent. "Die Ergebnisse des Vorjahres geben Anlass zum Optimismus. Die Talsohle ist hoffentlich durchschritten", erklärt Verbandschef Holger Jung. Besonders große Hoffnungen ruhen auf den Branchen Chemie/Pharma, Banken/Finanzdienstleister und Telekommunikation. Genaue Zahlen kann der Verband aufgrund der fehlenden Umsatzangaben der Networkagenturen in diesem Jahr nicht nennen.

Unterdessen haben die Mitglieder den nach der Sixt-Affäre entbrannten Streit um das Verhalten des Verbands beigelegt. Laut GWA-Chef Jung ist geplant, die Marke GWA mit einer Marketingoffensive zu stärken. Sie soll den Agenturen auf der Mitgliederversammlung im Oktober präsentiert werden. mam
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