GWA-Agenturen wachsen um 1,6 Prozent

Montag, 14. März 2005

Die im Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA organisierten Agenturen sind im Geschäftsjahr 2004 im Durchschnitt um 1,6 Prozent gewachsen. Das ergibt der aktuelle Frühjahrsmonitor, in dem der Verband seine Mitglieder zur Branchenentwicklung befragt. Genaue Umsatzzahlen können aufgrund der Beschränkungen des Sarbanes Oxley Act nicht veröffentlicht werden. Zufrieden mit der Umsatzentwicklung der Agenturbranche zeigen sich 20 Prozent der 86 teilnehmenden Mitgliedsagenturen.

Bezogen auf die eigene Firma sind 43 Prozent eher zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden. Umgekehrt sind 28 Prozent eher unzufrieden beziehungsweise sehr unzufrieden mit der Umsatzentwicklung der Branche, 21 Prozent mit der Entwicklung der eigenen Agentur.

Zwiespältig fallen auch die Antworten auf die Frage nach der Renditeentwicklung aus. 42 Prozent sind eher zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden, 28 Prozent eher unzufrieden beziehungsweise sehr unzufrieden. 65 Prozent der Befragten geben an, dass der Kostendruck weiter gestiegen ist.

Die Erwartungen für das Jahr 2005 sind von großer Unsicherheit geprägt. "Die gegenwärtige Konjunktur und die anhaltende Konsumzurückhaltung machen uns zu schaffen. Für 2005 wären wir gerne optimistischer", erklärt Verbandschef Holger Jung. Allerdings sehen immerhin 61 Prozent der GWA-Mitglieder positive Spending-Signale ihrer Kunden - vor allem aus den Branchen Banken/Finanzdienstleister, Pharma/Healthcare und Handel. mam
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